Kampf gegen Folter im Zentrum
Soester Gruppe von Amnesty International plant neue Aktionen 
 
Der Kampf gegen die Folter steht im Mittelpunkt der Arbeit der Soester Gruppe der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI). Bei ihrer Jahresversammlung beschlossen die Mitglieder am Wochenende, mit einem Info-Stand, einer Schaufenstergestaltung und anderen Aktivitäten über Folter zu informieren und die Mitbürger zum Engagement gegen diesen schweren Verstoß gegen die Menschenrechte zu motivieren. Zudem wurde eine Reihe weiterer Veranstaltungen zu Menschenrechtsthemen geplant. 
Bei ihrer Jahresversammlung planten die Soester Amnesty-Aktiven Aktionen gegen die Folter. Foto: Huckebrink
Als Sprecher vertritt Reinhard Langer auch in diesem Jahr weiter die Soester Gruppe. Ulla Gutsche wurde als seine Stellvertreterin ebenso bestätigt wie Kassenführerin Brigitte Spengler. Martin Huckebrink ist weiter für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Frank Schindler betreut auch 2015 den Arbeitsbereich „Urgent Actions“ und Maike Oesterhaus schreibt jeden Monat die „Briefe gegen das Vergessen“.
Im vergangenen Jahr hatte die Gruppe die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien zum Anlass genommen, um auf Menschenrechtsverletzung in Teilnehmerländer aufmerksam zu machen. Zum Jahresabschluss hatten Gruppenmitglieder in der Wiesenkirche um Unterschriften anlässlich des Briefmarathons zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember gebeten.
Um die Menschenrechtsarbeit zu finanzieren, plant die Gruppe zwei Bücherflohmärkte. Erster Termin ist am Samstag, 18. April. Der zweite am Samstag, 19. September. Die Flohmärkte finden jeweils in der Adam-Kaserne am Meiningser Weg statt. Da das Lager noch gut gefüllt ist, wird es nur einen Sammeltermin geben. Am Samstag, 15. August, werden in der Adam-Kaserne Buchspenden entgegengenommen.
Die AI-Gruppe trifft sich am 1. und 3. Dienstag des Monats im Bürgerzentrum Alter Schlachthof. Neue Interessenten sind immer willkommen. Bei den Treffen werden aktuelle Menschenrechtsfragen diskutiert und Aktionen vorbereitet. Auch wer nicht aktiv  in der Gruppe mitarbeiten möchte, kann sich für die Menschenrechte durch Beteiligung an den Urgent Actions und den  Briefen gegen das Vergessen einsetzen. 
M.H.
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