Über die 
Jahresversammlung ai Soest am 18. Januar 2007
Bernadette Wieners wurde als Sprecherin von Amnesty International und Brigitte Spengler als Finanzfrau der Gruppe bei der Jahreshauptversammlung einstimmig wiedergewählt. Besonderer Dank ging an Judith Rosenhagen, die sich aus der Gruppe verabschiedete, für ihre intensive Arbeit für einzelne Gefangene im Rahmen der „Briefe gegen das Vergessen". Die Wiederwahl war schnell erledigt und angesichts der erfolgreichen Jahresbilanz keine Überraschung. 
Werben bei Amnesty International für die Menschenrechte (von links): Reinhard Langer, Martin Huckebrink, Frank Schindler, Ellen Groß, Brigitte Spengler, Ulla Gutsche, Heide Brinkkötter, Bernadette Wieners und Judith Rosenhagen. Foto: privat
Unter den zahlreichen Aktionen der Gruppe im Jahre 2006 hatte die mit Juan Melendez zur Todesstrafe in den USA die größte Resonanz. Über 500 Soester, hauptsächlich junge Menschen, waren im Februar zu den beiden Veranstaltungen im Bürgerzentrum und in der Aula des Schulzentrums gekommen. 
Sie hörten gebannt und bewegt den Erzählungen des ehemaligen Todeskandidaten zu, der 17 Jahre in der Todeszelle in Florida saß. Das Schicksal des Einzelnen, hier als Unschuldiger mit Todesstrafe und Exekution bedroht, machte allen die Notwendigkeit des Engagements für die Menschenrechte deutlich. Selbstkritisch merkte die Gruppe allerdings an, dass ihr Vergleichbares nicht gelungen war mit einer Informationsveranstaltung über die Praxis der Todesstrafe in China, die zudem in der Adventszeit unglücklich terminiert war. 
Dafür ging dann am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, eine Radiosendung im Bürgerfunk über die Arbeit von Amnesty International in Soest effektvoll über den Äther.
Neben solchen eher spektakulären Einzelaktionen, die immer auch den Zweck haben, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf besonders schwere Fälle oder auf bestimmte Länder zu lenken, steht die dauernde Arbeit für einzelne Menschen, die Opfer von Menschenrechtsverletzungen sind. Hier wurden von den Mitgliedern der Gruppe regelmäßig mehrmals im Monat Briefe, Faxe und E-Mails zu Gunsten einzelner politischer Gefangener geschrieben und verschickt: die regelmäßige Basisarbeit jeder Amnesty-Gruppe auf der Welt.
Die in Soest für 2007 geplanten Aktionen werden wieder das Augenmerk auf die Menschenrechtssituation in China lenken und auf Verletzungen der Menschenrechte, die im „Krieg gegen der Terror" hingenommen oder gar gezielt begangen werden, Stichworte Guantanamo und CIA-Geheimflüge.
Die Gruppe trifft sich jeden ersten und dritten Dienstag im Monat um 20 Uhr im Bürgerzentrum Alter Schlachthof und freut sich über jede und jeden und alle, die Lust haben mitzumachen bei einer Sache, die sich wirklich lohnt: „Einsatz für die Menschenrechte". 
Kontakt: Bernadette Wieners, Telefon 0 29 21/3420 24.
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