Kampagne gegen Kindersoldaten
Al-Gruppe Soest beteiligt sich an Aktion
Westfalenpost - 15. Januar 2004
Kinder - zum Töten gezwungen. Besonders in afrikanischen Bürgerkriegsländern ist der Einsatz von Kindersoldaten Alltag. 
Zerstörte Kindheit, Verletzungen des Körpers, Wunden der Seele, die nie heilen.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) hat den Kampf gegen die Rekrutierung und den Einsatz von Kindersoldaten zum Thema einer neuen internationalen Kampagne gemacht. 
Die Soester Al-Gruppe wird sich an dieser Protestaktion beteiligen. 
Eine Fotoausstellung und ein Info-Stand in der Fußgängerzone sollen dazu beizutragen, das Thema in den Blickpunkt zu rücken. 
Das beschlossen die Mitglieder der Gruppe jetzt bei ihrer Jahresversammlung.
Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter den Gruppenmitgliedern. AI Soest hat sich zum Beispiel mit verschiedenen Aktionen an einer Kampagne gegen Menschenrechtsverletzungen in Russland beteiligt.
In Kirchen und der Stadtbücherei legt Amnesty regelmäßig „Briefe gegen das Vergessen" aus. 
In vielen Ländern werden Menschen nur wegen ihrer politischen oder religiösen Einstellung inhaftiert, Gefangenen drohen unfaire Prozesse, Menschen verschwinden" spurlos. Ihre Schicksale machen die „Briefe gegen das Vergessen bekannt.
AI ruft dazu auf, den Machthabern in den jeweiligen Staaten einen der ausgelegten Briefe zu schicken, um sie so zur Aufklärung des Falls zu bewegen. „Niemand steht gern öffentlich in einem schlechten Licht. Deshalb könnten die Briefe tatsächlich etwas bewirken", weiß Gruppensprecherin Ulla Gutsche.
Amnesty arbeitet unabhängig: Die Organisation bewertet nicht die politischen oder religiösen Einstellungen von Inhaftierten oder Konfliktparteien. Entscheidend für ihr Engagement ist, dass sie Opfer von Menschenrechtsverletzungen sind.
Ulla Gutsche wurde von den Mitgliedern einstimmig als Gruppensprecherin in ihrem Amt bestätigt. Ihr Stellvertreter bleibt Martin Huckebrink. 
Ulla Gutsche bleibt Al-Gruppensprecherin.
Um die Finanzen kümmert sich auch in diesem Jahr Cordula Zündorf-Backs. Frank Schindler ist für die Öffentlichkeitsarbeit der Gruppe zuständig. Bernadette Wieners betreut auch in Zukunft die Förderer der Menschenrechtsorganisation.
Amnesty Soest trifft sich jeden 1. und 3. Dienstag im Monat jeweils um 20 Uhr im Bürgerzentrum „Alter Schlachthof'. Während der Schulferien sind keine Treffen. Wer sich für die Arbeit der Gruppe interessiert, ist dort jederzeit willkommen.
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